Von der magnetischen Kraft. 551
§. Z6y.
Die eigentliche Ursache der Wirkungen desMag e es zu finden würde es, glaub ich, im-mer am rarhsamsten kenn, aus die große Ueber-ei'stimmung der Elektricität und des Magne-tismus vorzüglich zu merke,. Die beiden ent-gegengesch!en Pole eines Magneces verhaltensich wirklich eben so gegen einander wie ein Paaremgegsngeietzt elekknsii te Korper; der Tarmalinftireinr ordentlich zween elek tische Pole zu be-sitzen, wie der Magnet zween m gne'ische hat.Aber besonders ist es Key dem Magnet, daß erauf so sehr viele Körper gar keine Wirkungaußen;lj auch gibt es hier vielleicht keinen Kör-per, den man mit den unelekmschen Körpernverglichen m mag- eusch nennen könnte.
Es kann nicht geleugnet werden, daß sich immer einenicht unbeträchtliche Aebnlichkeir zwischen Elckiri-«irär und Magncriemus zeigt, und daß dieseSlehnlichkeit noch größer wird, wenn man dieVorstellung von wirbeln verläßt, wozu Ursachegenug vorbanden ist, und dafür zwei) magnetischeMaterien, ein 4> und ein — dl annimmt, sowie wir oben ein 4. r, uns ein —s angenommeilballen zwey Materien, die im viimagiictischenEisen unter fich im Gleichaewicht stellen, im ma-gnetischen aber vcrcbeilr sind Ein uiiniagiietischerStall Eisen mit einem Ende in die Atmosphäre4. > ' eines Magn. gehalten, empfängt an diesemEnde — d> und sei» entgegengesetztes Ende dldurch Verrbeiiunnwird er weaqezoaen, so stelltsich alles wieder her, wie de? der Elektricität.Halte ich die flache Seite eines Blechs aegen 4.. dleine» Magneten, so wirket er nicht mehr so starkauf eine Magnetnadel als vorher; warum ? Daß4. dl des Magneten jagt das 4. dl des Blcü>sMm 4 auf