4? 8 IX. Abschnitt.
mit Wasser angefüllte Gefäße leicht, wen» ste gutverschlossen ssnb; die Versuche aber sind gefährlich.Die Sache muß vi lmehr aus Umständen erklartwerden, die dem Hr. Verfasser unbekannt gebliebenfind. Es wird unten davon gehandelt werden. L.
s. 49 l.
Die Wärme kann in einem Körper erhaltenwerden, wenn entweder der beständige Abgangseiner Wä>me immer wieder erseht wird; oderwenn der Körper nur eben so warme, oder dochnicht sehr kalte Korper berührt; oder wenn end-lich die Körper, welche den warmen Körper be-rühren, die Wärme nur langsam l" sich nehmen.Hingegen wird die Wärme einem Körper am ge-schwindesten entzogen, wenn ihm der Abgangseiner Wärme nie wieder erseht wird; oder wenner solche Körper berührt, die sich sehr geschwinddie Wärme milcheilen lassen.
§. 492.
Einige Naturforscher nehmen noch eine ge-wisse kaltmachende Materie an, welche vornehm-lich das Wasser in Eis verwandeln soll. Michdünkt immer, man körne alle Umstände bey derKälte aus einer bloßen Abwesenheit der Wärmeerklären, und die Entsteh-mg des Eises werdeauch nicht einmal dadurch begreiflicher, daß maneine kaltmachende Materie annimmt; von derich wenigstens mir oh ehin keine rechte Vorstel-lung zu machen weiß. Ist denn etwa auch einebesondere kaltmachende 'Materie nölhig um ge-schmolzenes Eisen zu erhärten?
'wil-