Von der Wärme und Kälte. 429
'Wilke über das Gefrieren des Wassers in den Schwe«dischen Abhandl ?> Band,
Or. Fordvcc ^Nnilcil. Vc>> 6?) schreibt auch demthierischen Körper ein Vermögen zu Kälte hervor-zudringen, welches aber m Dali in den Manche-ster Utem sehr aut widerlegt bat. L.
'Eraem. Darwin Versuche über die Erzeugung derKalte durch die mechanische Ausdehnung der kuft.IN den tkiills. I'rgn,. Vnl, 73. e. l. U»d iN LKNU'S)ourn. I. l. Z7- st.
§- 493-
Zwar erkälten verschiedene Arten von Satzdag Wasser, worin fle aufgelößt werden, ansehn-lich, und man kann vermittelst eines Gefäßesvoll gesalzenen Schnees Wasser, selbst über demFeuer, in Eis verwandeln. Dieß bewcißt aberwohl eben nicht, daß in den Salzen kalrmachendeMaterie stecke; vielleicht unterdrückt oder schwächtdie Auflösung des Salzes nur bloß die schwingendeBewegung worin die Wärme besteht; oder viel-leicht treibt sie auch wohl einen Theil des Ele-mentarfeuers aus dem Wasser, zumal da die5uft um eine solche Auflösung wärmer wird als sievorher war. (? Ä.) Sonderbar bleibt es immer,daß Schnee mir Salz vermischt schmilzt und dochdabei) eine größere Kalte zeigt als vorher; daßdie auf solche Art hervorgebrachte künstliche Kaltenur so lange, als die Auflösung geschieht, dau-ert; daß Salpetergeist mu Wasser vermischt eineWärme, mit Schnee vermischt hingegen einegrössere Kälte hervorbringt.
Wciiu der Scbnee der concenttirtesten Salpetersäuresehr allmählig beygemischt wird, s» entsteht an«
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