Von der Wärme und Kalte. 42 s
§. 488-
Man ko-me vermachen, daß ein lockerer Kör«per bey der Mittheilung der Wärme geschwindererwärmt werden und auch geschwinder wieder er-kalten mäch' als ein dichterer; weil bey diesemmehrere Theiichen erwärmt vder erkältet werdenmächen, als bey jenem. Dagegen könnte manaber wieder ans den Gedanken verfallen, ob nichtvielleicht gewiche Körper wegen der Bildung undZusammensetzung ihrer kleinen Theilchen der Wär-me eher einen Zutritt erlauben als andre; in wel-chem Falle jene Regel falsch wäre. Die Erfah-rung ist also das, was hier allein entschei-den kann, und diese lehrt, daß keines Wegesder von so vielen Naturforschern behauptete Satzwahr ist, daß ein Körper um desto eher warmoder kalt werde, je lockerer er ist; auch nicht der,daß ein Körper um so viel eher erkalte, je dichterein anderer Körper ist, den er berührt
') Auch nicht, welches der merkwürdigste Umstand un-ter allen ist, daß ein Körper gerade um so viel käl-ter wird, als er einen andern wärmer macht, ü.
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(Hier von der wärmeleitenden Kraft der Körper.)
Von dem Unterschiede der Geschwindigkeit mit welcherdie Hitze durch verschiedene Metalle gebt, in In-genbouß vermischten Schriften. Wien 1784. 8.2tenBand S Z4>. oanu sovrn. öer I. l.>54 und Rozier Januar 1789.
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