«Von der Wärme und Kälte, zss
Graden der Wärme. Wenn man auf beide Um-stände zugleich sieht, so kann man Regeln darausfolgern, nach denen sich die nach einen, Ther-mometer angegebenen Grade in Grade eines an-dern verwandeln lasten.
S- 46-,.
Wenn man ein Quccksilberthermometer, daszwischen dem natürlichen Gefrierpnncle und demSiedepnncle des Wassers 80 Grade hat, ein Reau-muusches Thermemeter nenne» will (§. 460),so ist ein Grad dieses Thermemeters Fahrcn-heitischen Graden gleich, wie man leicht berech-nen kann. So kann man also beide Thermome-ter leicht unter einander vergleichen, indem 4 GradNreaumurisch 9 Grade Fahrenyeüisch »lachen.Weil aber Fghreiiheit aus seinem Thermometerum za Grade ucser zu zählen anfängt als Reau-mur, so musi man zu einer gegebenen Zahl Re-aumurischee Grade durch 2^ multiplicirt noch zzaddiren, um die Anzahl der Grade zu finden,die das Fahrenheilischs Thermometer in eben die-ser Warme zeigt. Um umgekehrt eine gegebeneAnzahl Fahre -heikischer Grade aufreaumurischezu bringen, muß man ?2 davon abziehen, wasübrig bleibt durch 4 mulripliciren und das Pro-duck durch 9 dividiren, so giebt der O.uocienc dieAnzahl der Grade nach ReciUMUr.
Wer mit enteegengefthten Grüßen zu rechnen weiß, derkann sich auch leicht helfen, wenn Grade unter 0Segeden werden; diese sind verneint.
§. 465,