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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
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Z54 IX. Abschnitt.

Z. 457-

Weil der Weingeist nickt einmahl die Hißedes siedende'! Wassers ertragen kann, ohne zu ko-chen und steh in Dämpfe auszulösen, und manalso an einem damit gefüllten Thermometer großeGrade der Hihe nicht wohl bemerken kann , sofüllte Aahrcnhelt sein Thermometer seit >709 nachHallcy'S Rache mit Quecksilber welches überdemdurch die Warme geschwinder ausgedehnt wirdals Weingeist , und also empfindlichere Thermo-meter giebt. Hallcy und Musschcnbrock glaub-ten auch, der Weingeist werde mit der Zeit im-mer weniger von einem gewissen Grade der Warmeausgedehnt, je älter er werde, welches aber ebenmcht wahrscheinlich ist. Hingegen hat der Wein-geist wieder darin den Vorzug vor dem Quecksil-ber , daß er sich durch die Wärme stärker aus-dehnt, und wen» er dunkel gesärbi ist, besser ineiner engen gläsernen Röhre gesehen werden kann,als Quecksilber. Uebsrhaupr siud nech immerdie Meynungen der Naturforscher darüber ge-theilt '), welche flüssige Materie sich am bestenzum Füllen der Thermometer schicke.

') Jetzt wobt nicht mehr, da das Quecksilber durch-gangig gebraucht wird, oder die Luft, wo sehrgroße Empfindlichkeit verlangt wird, und es dieUmstände »erstatten. L.

§- 458-

Auch glaubte Fahrcnhcit, das Thermome-ter werde dadurch volikomm.ner, daß man die

Kugel