Von der Wärme und Kälte. z?z
fallt, o, bey dem S>'edepunct" des Wassers 212sieht. Er trug auch noch unter o Grade nochunterwärts von eben der Große, wie die darüber-siehenden, um das Thermometer sahig zu ma-chen , eine noch größere Kalte anzuzeigen.
§. 456.
Da aber eine jede flüssige Materie eine grös-sere Hitze zum Sieden erfordert, wann die Luftstarker auf fle drückt, und eine geringere in deinentgegengesetzten Falle (§. gz6): so muß an einemjeden Thermometer der Siedepunkt entweder beyeincrley Höhe des Barometers, etwa Hey 27 Pa-riser Zollen, bestimmt werden, oder man mußden bei) einem andern Barometerstande beobach-teten Siedepunkt nach dem Barometerstände selbstverbessern. Nach Hrn. de Luc Beobachtungenmuß man, wenn das Barometer höher als 27Zoll sieht, den Siedepunkt um ^ ^ desRaumes zwischen dem beobachteten Siede - unddem Auschancpunkte (§. 459) herabsetzen ; wennaber das Barometer niedriger steht, so muß manihn vielmehr um ^ ^ ^ hinaufrück'en. » be-deutet hier die Zahl der Linien , welche das Ba-rometer über oder unter 27 Pariser Zellen fleht.
Beobachtungen von zwey beständigen Graden auf einemThermometer, von Andr. Celsius; in den Schwelt«.Abhandl. ,74a. S. >97.
'S. Sir. Charles Schucltburcch's Aufsatz hierüber inden dkilos, IlZNZSÄ. Vol. 09.
Bb 5 §.457.