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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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Z64 IX. Abschnitt.

Z- 42Y.

Das entgegengesetzte von dem Gefrieren flüs-siger Körper ist das Schmelzen der festen. DieH>he dehnt nähmlich feste Körper öfters so weitaus, daß ihre Thcile nur noch sehr schwach un-ter einander zusammenhangen und also nun ei-nen flüssigen Körper bilden ^). Bei) den Me-tallen geschieht dieß Schmelzen plötzlich wen» siedazu hinlänglich erhitzt worden sind, aber fettigeKörper zergehen nur langsam, so wie sie auchnur allmahlig in der Kälte wieder verhärten. Eiszc> schmelzt langsam, ob es gleich schnell undgleicbsam auf einmahl aus dem Wasser entsteht.

-) Eine bloße Folge dieser Ausdehnung ist das Flüsstg-werdeii wohl nicht; sehr kaltes Eis dehnt sich inder Wärme aus aber zieht sich endlich deym lleber-gang in Wasser zusammem Es scheinen vielmehrdie Körper hierbei» irgend eine Verbindung mitdem Feuer einzugehen. L.

§- 4Z->.

Es ist merkwürdig, daß manche Körper,die für sich st,wer oder gar nicht in der Hitzeschmelzen, durch eine Vermischung mir andern,bisweilen auch unschmelzbaren Körpern dazugebracht werden können. Es scheint allerdingseine Art vcn Auflösung des einen Körpers durchden andern dabei) vo-zugehen; aber dennochist die Erscheinung innner sehr sonderbar undmir wenigstens unbegreiflich'ch. Gemeiniglichschmelzen auch die Gemische von Metallen ineiner schwächern Hitze als die einzelnen Metalle,woraus sie zusammengesetzt sind.

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