Druckschrift 
Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
362
Einzelbild herunterladen
 

Z62 IX. Abschnitt.

und die Oberstäche des Wassers bald mit einemdünnen Eieblatte überziehen, welches immer star-ker wird, bis endlich das ganze Wasser in Eisverwandelt worden ist. Dünne Stücken Eissind meistens durchsichtig; gefriert aber einegrößere Menge Wasser, so sammeln sich fast im-mer in der Mitte des EiseS sehr viele kleine Luft-blasen an, welche das Eis mehr oder weniger un-durchsichtig machen. Diese eingesperrte just istvielleicht die Ursache der bey dem Eise vorhande-nen , obgleich nicht sehr starken Elasticitat.Salze, die man in dem Wasser vorher ausgelößthat, machen, daß das Wasser nicht so leicht inEis verwandelt wird.

(Auch ist gefrvrnes Seewasscr süß. Man lese hierüber:Ioh. Reinbold Försters Bemerkungen ic. auf sei-ner Reise um die Welt, aus dein Engl, übersetztvon Georg Forster. Berlin l?8z. 8. S. ?9U. ff. st.)

lllstcuarion s»r qi-c-, psr IN. vn uzikäti. »?»ri»l7ZZ

8. u. >749. sehr stark vermehrt.

Des Hrn. vonMairan Abhandlung von dem Eise, ausdem Franz übers. Leipzig 1752,. 8.

Longclsnmiis narurzü» ec«rritici»>i« memorsbiliorz qoseäzni> daeuomcns , SUÄ. St». c»«ls.r. noii.u»ki»lo z inseiner 5>//. comnicntar. xax. 15 F.

Z. 428-

Wenn man Wasser in einem verschlossenenGefäße an die kalte Luft stellt, oder auch nur überdie Oberflache des Wassers Oel gießt, so kanndas Wasser ohne zu gefrieren, eine Kälte ertra-gen, in der anderes Wasser bald in Eis verwan-delt wird. Et schütte« man aber nun dieses Was-ser,