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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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Von der Wärme und Kälte. z6i

fpnchlich; allein, daß dieser Luft alles dadey zuzu-schreiben sey, ist mir sehr zweifelhaft. Ich ließam zc?Dec. 178z, de» einer großen Kälte, Wasser,das ich sowohl durch Kochen als Auspumpenvon Luft so weit gereiniat halte, als es mir miteinem sehr guten Instrument möglich war, imVacuo frieren. Der Erfolg war sehr frappant undverdient wie mich dünkt Aufmerksamkeit; das GlaS,worin das Wasser war, war wie sonst gewöhnlich,zerbrochen, allein das Eis anstatt durchsichtigerals anderes zu seyn, stellte fast einen bloßen Schaumvor, ja die ganze Mäste war in der Mitte durcheine große Blase, die sich von einer Seite des Ge-fäßes nach der andern erstreckte, gctheilt. DieFrage ist hier, welches ist das Wahrscheinlichste:,) Ist das Wasser noch nicht ganz rein von stuftgewesen, und daher der Schaum nur deßwegen ent-standen, weil die noch in dem Wasser befindlichestuft, nunmehr im Vacuo entwickelt, wenig Wi-derstand fand, und also in große Blasen üdergieng;2) Wird bey dem Proceß des GefricrcnS stuft er-zeugt? z) Oder trifft endlich ein Ilmstand ein, dererst unten deutlicher gemacht werden kann, daßnemlich das Wasser, indem es in Eis übergeht, einegroß? Menge specifischer Wärme abzusetzen genöthigtist (die nemlich, die es als flüssiger Körper mehrhaben muß) welche im Stande ist im luftleerenRäume ein augenblicklichesSieden hervorzubringen ?Letzteres verdient wie mich dünkt vorzüglich Auf-merksamkeit. Vielleicht finden alle drey erwähnteUmstände zugleich statt. Sonst ist überhaupt hier-bey zu merken daß bcym Eise die Ausdehnung haupt-sächlich eine Folge der Crystallisation seyn kann. ü,.

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Das Eis entsteht ziemlich schnell im Wasser.Gemeiniglich bilden sich ans der Oberfläche desgefrierenden Wassers zuerst Strahlen von Eis,die mancherlei) Winkel, hauptsächlich von 60, auchvon zo und i2o Graden, unter einander machen,

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