Vom Lichte. 297
K. 34l.
Bey diesem Brechen der Lichtstrahlen ist zubemerken, daß es nicht innerhalb der durchsich-ligen Körper selbst, sondern nur bey dem Ein-gange des Lichtstrahls in dieselben, oder in derbrechenden Fläche, geschieht, und zwar so oft,als ein Lichtstrahl in einen durchsichtigen Körpervon einer andern Dichtigkeit eintritt, als der ist,wodurch er vorher ging. In einem dichtem Kör-per wird nahmlich der Lichtstrahl gegen das Ein-fallslos) Obl zu, in einem lockeren von dem Ein-falleloth abgebrochen. Die 58 Fig. stellt dasBrechen eines Lichtstrahles LO vor, der aus einemlockern durchsichtigen Körper in einen dichter»tritt, der unter liegt; die 59 Fig. aber einenandern Lichtstrahl, der in einen lockeren Körpertritt, unker eben der Bedeutung der Buchstaben,bleber äk kann z. B. Glas, unter Luft seyn.
Der einfallende und der gebrochene Strahl (und dasEinfallslvth, L.) bleibe» übrigen« in einer Ebne,der Lrechungsebne (xisnum rekr,üiolli,).
S- 342.
Je dichter der Körper ist, wohin ein Licht-strahl tritt, desto mehr wird auch dieser von sei-nem vorigen Wege abgebrochen. Oehlichre undbrennbare Dinge machen indessen nach NewtonsBeobachtungen darin eine Ausnahme, daß siedie Strahlen starker brechen, als sie in Absichtauf ihre Dichtigkeit thun sollten.
So wie schon überhaupt die Brechbarkeit des Lichts,die eigentlich aus der lkulerischen Hypothese nichtT 5 sowohl