296 VIII. Abschnitt.
Brechen der Lichtstrahlen.
§. 3 40.
Die Lichtstrahlen leiden bey ihrem Durchgangedurch durchsichtige Körper von einer unterschie-denen Dichtigkeit eine gewisse Ablenkung von ih-rer ersten Richtung, welche man das Brechenderselben (lesisölio) nennt. Unter AI,, 58 Fig.sey Wasser, darüber Luft befindlich. LI) sey einauf die Oberfläche des Wassers fallender Licht-strahl ; so sollte er eigentlich nach der RichtungOL, oder bestandig in einer geraden Linie fort-gehen; aber wirklich weicht er von diesem Wegeab, und erhalt die Richtung OL. OL nennt manden gebrochnen Strahl (rsäiux rckr-iölux), sowie LO den einfallenden (iuaiclenx), O den Ein-fallspunct (puuclurn inciclontiae), eine senk-rechte Linie dadurci» auf nahmlich LLI, dasEinfallslos) oder Neigungslotl) (catdetux inci.Remise), LOt? den Einfalls- oder Neigungs-winkel sanAulux inaliuationix, inciäentiae), LOLlden gebrochenen Winkel (suzulux rekraölus),LOL den Brechungswinkel (auZuIux rettil.
üicinix).
(Sehr merkwürdig ist hierbey was Hr. Prof. Büschüber eine besondere Brechung bemerkt hat. die dieAufmerksamkeit aller Physiker verdient. S. dessen
Schrift» 1 't»Äztu5-iuo optici si^nmenri. ttsmburßi.
17 -- Auch pbys. Abhandlung über die Strahlen-brechung und Abprallung von erwärmten Flächen,vom Abbe Tobias Gruber. Dresden 1787. 4.Seth. Magaz. v. 1. >44. und vi. z. >6;. L.)
L- Z4r.