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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
258
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2s8 VII. Abschnitt.

§. 287-

Der Erfahrung zufolge machen der Grund-ton und seine Octave, der Grundton und feineQuinte, und der Grundton und feine Terze, oderauch der Grundton, Octave, Quinte und Terzezusammen angegeben, dem Ohre Vergnügen, unddiese Töne heißen deswegen confonirende Töneoder Cvnfonanzen. Etwas weniger angenehmfind der Grundton und feine O.uarte, wobei) vierSchwingungen der Lufttheilchen auf drei) desGrundtons fallen; ingleichen der Grundton mitseiner großen Sexte, wobei) fünf Schwingun-gen auf drey des GrundtonS fallen. Die übrigenTöne, bei) denen die Anzahl der Schwingungenin einerlei) Zeit in noch andern Verhallnissen steht,sind dem Ohre unangenehm, wenn sie zugleichgehört werden, und heißen deswegen dissonirmdeTöne oder Dissonanzen. Ihrer sind unzahligviele, in merklich unterschiedenen Arten der Un-annehmlichkeit: die unerträglichsten sind die,welche in Ansehung der Zahl der Schwingungennur um etwas sehr geringes von einander un-terschieden sind.

Versuche hierzu mit dem Monochorde (und Terra-chorde U.,) oder Sonomceer.

Warum die Octave, Quinte und Terze Consonanzensind, das zu untersuchen gehört mehr für die See»lcnlehre, als für die Naturlehre der Körper.

§. 288.

Zwischen einem Tone und seiner Octave laßtsich eine unzählige Menge von Zwischentönen ge-denken ;