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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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Von der Lust. 259

denken; und obgleich kein Ohr fein genug ist, allediese Zivischentönc von einander zu unterscheiden,so unterscheidet doch ein jedes Ohr eine großeMenge davon. Wir nehmen in unserm Tonsi)-steine sieben Haupttone in einer solchen Ockave,und dazwischen noch fünf Nebentöne an, und be-zeichnen die erstern entweder mit den Sylbenvr, re, mi, ka, stil. Is, st, oder mit den Buch-staben c, ci, e, f, Z, g, Ii; und die dazwischenliegenden Nebenlöne benennen wir von den Haupl-lönen, auf die sie Beziehung haben.

§. 28Y.

Die Unterschiede unter diesen Tönen sind abernicht allerwarts gleich, oder der Zwischenraumeiner Ockave ist nicht zwölf gleiche Theile für diezwölf zwischenköne gelheilt, und dieses darf auchnicht seyn, wofern die vollkommnern Confonan-zen in dem Gebrauche dieser Töne erhalten wer-den und das Ohr vergnügen sollen "). Nach decKirnbergerischen Temperatur ist die Verhaltnißder Töne folgende:

') Da große Kenner der Musik und Männer vom fein-sten Gehör diese Rirnberigersche Temperatur wi-drig finden, und sich für diejenige erklären, dieHerr Er, rieben mit einem so starken Ausdruck ver-wirft, nähmlich die Gleichsch-.vebciide: so habeich die Verhältnisse auch nach dieser in einer zwey-ten Columne beygefügt.

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