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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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2s6 VII. Abschnitt.

2) Vey gleich langen und schweren Saiten ver-halt sich die Anzahl der Schwingungen wie dieQuadratwurzel aus den spannenden Kräften,z) Bey gleichen Dicken (und spccifischen Schwe-ren L..) der Saiten und gleichen Spannungenverhalt sich die Anzahl der Schwingungenumgekehrt wie die langen der Sailen.

§. 284.

So bald man mehrere Klange unter einandervergleicht, bekömmt man den Begriff von ei-nem Tone (tonus). Den Ton, den eine dik-kere, längere oder eine -nicht so stark gespannteSaite hervorbringt, nennt man tiefer, als den-jenigen, den eine dünnere, kürzere oder starkergespannte Saite angiebt, welchen man einen ho-hem Ton nennt. Da nun dünnere, kürzereoder starker gespannte Saiten in einer gegebenenZeit mehrere Schwingungen machen als dickere,längere oder weniger gespannte Saiten, wie ausdem vorhergehenden §. folget, und die Klangedurch diese Schwingungen der Saiten hervorge-bracht werden: so folgt daraus, daß der hoheTon von dem tiefen darin unterschieden seyn müffe,daß bey jenem die Schwingungen, welche der justeingedrückt werden, schneller als bey diesem aufeinander folgen.

§. S8S.

Wenn ein Paar Saiten gleich lang gleichdick, und gleich stark gespannt sind, folglich gleich

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