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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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2s4 VII. Abschnitt.

zu erzeugen im Stande sind, wenn sie die Lusterschüttern. Man könnte einen solchen angeneh-mem Schall einen Klang nennen. Es scheint,als ob die klingenden und die bloß schlechtwegschallenden Körper darin von einander unterschie-den wären, daß diese den benachbarten Lusttheil-chen lauter Schwingungen eindrucken, die an sichin Absicht auf ihre Geschwindigkeit höchst ver-schieden sind; da jene hingegen in allen Lufttheil-chen entweder nur einerley Schwingungen, oderdoch solche hervorbringen, die in Betracht derZeiten in denen sie gemacht werden, nur auf eine ge-wisse nicht so mannichsalcigeWeise verschieden sind.

H. 28l.

Dergleichen Klang bringen nicht nur metal-lene Saiten oder Darmsaiten hervor, sondernauch Stäbe und Glocken von einem sehr elasti-schen Metalle oder von Glas, in denen man sichmehrere nebeneinanderliegends und auf einerleyWeist gespannte Saiten gedenken kann. Bei)de» Flöten und ähnlichen musikalischen Instru-menten ist es nicbt das Zittern des Instrumentsselbst, was den Schall oder Klang hervorbringt,sondern vielmehr die in der Höhlung desselbenenthaltene Luft, welche durch das Hineinblasenauf eine gleichförmige Art erschüttert wird, unddiele dadurch erhaltene Schwingungen nun derübrigen Luft mittheilt. Da sich also auch selbstbey diesen Instrumenten gleichsam Saiten von