Von der Luft. 2;z
Gründe der Musik.
§> 279-
45 Fig. sty eine Saite, die an ihrenbeiden Enden ^ und ll befestigt und gespannt ist.Man drücke in der Mitte gegen sie, und bringesie dadurch in die Gestalt und jage : hörtman nun auf eir.mahl auf zu drücken, so wird dieSaite wegen ihrer Elasticuat nicht nur in ihrevorige jage zurückspringen, sondern, wenn sie bigdahin wieder gekommen ist, so wird diese Bewe-gung nicht so gleich aufhören kö nen, sondern dieSaite wird sich vielmehr auf der andern Seitewieder ausdehnen, und die jage HOK bekommen.Nun wird sie sich wieder zusammenziehet!, undüberhaupt solchergestalt fortfahren, Schwingun-gen zu machen, wie das Pendel (§.irg). Aucheben die Ursachen, welche machen, daß ein Pen-del endlich zu schwingen aufhört (§. lg;), brin-gen die Saite nach mehrern Schwingungen zu-letzt zur Ruhe, welche indessen alle ihre Schwin-gungen, wenn sie nicht gar zu weit ausschweifen,in gleichen Zeilen macht, so wie auch das Pen-del thut.
§. 280.
Indem eine gespannte Saite diese Schwin-gungen macht, bringt sie einen Schall hervor,der sich aber durch eine größere Annebmlichkeitvon den gemeinern unangenehmen Geräuschenunterscheidet, dergleichen viele Körper nur allein
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