Von der Luft. 24z
Turiner Geftllsch. der Wissensch, für das Jahr1786 und 87. S. Gotb. Maa. vi. ,66. DieStarke des Schalles richtet sich nicht immer nachder Dichtigkeit, ü.
§. 266.
Da ein jeder Körper, den wir kennen, immerin einem gewissen Grade elastisch ist, so werdenbey einem jeden Schlage oder Stoße von einemPaar Körpern gegen einander einige Theile ebenso, als gespannte Saiten, obgleich vielleicht schwa-cher, erschüttert und in eine zitternde Bewegunggesetzt, die sich der Lust mitkheilt, und solcherge-stalt einen Schall erzeugt. Wenn die Körpernur eine schwache Elasticität besitzen, so ist derSchall, den sie hervorbringen, auch um so vielunbeträchtlicher und schwächer, wie auch wennder eine von den Heyden zusammenschlagenden Kör-pern sehr weich ist, wie elastisch auch der andereseyn mag. So wird auch hieraus begreiflich, wieein weicher Körper den Schall in einem elasti-schen, den er berührt, dämpfen und fast ganzunterdrücken kann.
S- S67.
Man muß aber diejenige Bewegung der Luft,'in welche wir das Wesen des Schalles setzen, wohlvon einer jeden andern Bewegung derselben, wo«bey ein Lus theilchen in verschiedene Theile desRaumes gebrocht wird, unterscheiden. Bey demSchalle verandern eigentlich die Lusttheilchen ih-ren Ort nicht völlig, und man könnte also in ss
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