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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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fern laugnen, daß der Schall in einer Bewe-gung der Luft bestehe. Indem die Theile einesschallenden Körpers zitterm, stoßen sie an die be-nachbarten Theile der Luft; ehe diese noch ihrenOrt verlosten können, werden sie zusammenge-drückt, vermöge ihrer Elasticitat dehnen sie sichwieder aus und sie müsten hierbey nochwendigwieder die neben ihnen liegenden Luftcheilchen zu-sammendrücken, welche sich nun wieder auedeh-nen. Hieraus wird man begreifen können, warumsich die Flamme eines Lichtes gar nicht bewegt,wenn man sie auch gleich dicht an eine stark klin-gende Glocke halt. Man kann auch durch leichtanzustellende Versuche zeigen, daß nicht die Be-wegung der klingenden Saite oder eines andernschallenden Körpers im Ganzen genommen, denSchall mache, sondern das damit verbundeneZillern der kleinen Theile ).

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») Dieses ist ganz unrichtig. Man hat so etwas ausErfahrungen schließen wollen , die eine ganz an-dere, aber allem was wir von der Natur des Klan-ges und der Töne überbauet wissen, vollkommenangemessene Erklärung leiden. Mau sehe hierüberdie classische Schrift des Herrn v. Chladni-Entdeckungen über die Theorie des Klanges. Leip-zig 178^. 4. mit xi. Kupfertafeln S. >4- und anmehrern Stellen. Auch zeigt der Verfasser wiedurch ein eignes sehr sinnreiches Verfahren dessel-ben, diese Schwingungen bey klingenden Scheidenund Platten:c. auch dem Auge vernehmlich dar-gestellt werden können; eine Entdeckung die einganz neues Licht über dieses dunkle Feld der Na-

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