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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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24? VII. Abschnitt.

unser Ohr. Da man aber in der Saite sowohldurch das Gesicht, als insbesondere durch das Ge-fühl, eine Bewegung empfindet und die Saiteallerwartö mit just umgeben ist, die durch dieseBewegung der Saite noihwcndig auch in Be-wegung geseht werden muß, so könnte man aufdie Vermuthung gebracht werden, diese Bewe-gung der Luft pstanze sich bis zu unserm Ohrefort, und der Schall besiehe solchergestalt eigent-lich in einer solchen Bewegung der Luft.

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Diese Vermuthung wird dadurch unterstützt,daß auch bey andern Gelegenheiten ein Schall ent-sieht, wo die Luft erschüttert wird, z.B. durchdie Peitsche, bey dem Pfeiffen mit dem Munde,bey dem Zerspringen der Blasen und der soge-nannten gläsernen Petarden, bey dem Losbren-nen der Gewehre, bey der Entzündung des Knall-pulvers und des Knallgoldes, und überhaupt sooft der Luft eine sehr schnelle Bewegung einge-drückt wird. Zur völligen Gewißheit wachst dieseMuthmaßung an, wenn man wahrnimmt daßim luftleeren Räume kein Schall hervorgebrachtwerden kann; daß aber gegenseitig ein jeder Schallin verdichteter Luft, wie auch in eingeschlossenererwärmter, und in sehr kalter Luft ansehnlich ver-stärkt werde.

lieber das Verhalten des Schalles, in einigen künstli-chen Luftarten findet sich eine Abhandlung desHerrn D. perolle im Anhange zu den Mem. der

Tun-