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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
227
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Von der Lust. 227

§. 249.

Auch weiß man noch nicht, wie stark die Luftüberhaupt zusammengedrückt werden könne.Boyle hat die Luft dreyzehn Mahl, Halley sechs-zig, uud Halcs gar achtzehnhundert und siebenund dreyßig Mahl, (wenn seyn Versuch und dieFolgen daraus richtig sind) dichter, folglich ohn-gefahr noch ein Mahl so dicht als Wasser gemacht.So viel weiß man aber, daß sich die Luft wederdurch Kälte, welche die Körper ebenfalls dich»ter macht, noch durch das Zusammendrücken ineinen festen Körper verwandeln laßt.

Dieß zeigt alles, daß die Lust ein eigner Körper für fleh,nicht aber ein Gemisch von kleinen Tbeilchen an-derer Körper, oder verdünntes Wasser sey, wieeinige sich eingebildet haben.

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slzuse mural>ili. 1761.

§. 250.

Auch hat man der Luft nichts von ihrer Ela-siicikät benehmen können; selbst dadurch nicht, daßman sie lange Zeit zusammengedrückt gehaltenhat, wobey sonst andere elastische Körper leiden.Robervall hat die Luft noch eben so elastisch ge-funden, die er sechzehn Jahre lang zusammen-gepreßt gehalten hakte, als sie vorher war. Abergenauer ist Musschenbroeks Versuch, bey wel-chem er in fünf Iahren nicht die geringste Ab-nahme der Elasiicicät an zusammengedrückcerLuftverspürte.

P 2 §, 25 p.