Von der Luft. 18 l
enthält, so ist es wohl ausgemacht, daß Descarreeeher als Galilei auf die Wahrheit gerathcn ist. L.)kdensii v-icarrc- Lpiltolze. 1682. karc. l>. L^>. 91. 94.96. Und karr. III. Lpilt. 102.
H. 2lg.
Da sich mit einer mehr als Z2 rheinlandifcheFuß langen Röhre der Versuch nicht ohne großeMuhe und Schwierigkeiten anstellen laßt, somacht man ihn gemeiniglich und freylich eben sogut mit O.uecksilber und einer weit kürzern Röhre.Das Quecksilber ist nahmlich ohngefähr vierzehnMal schwerer als Wasser, und es muß also inder oben verschlossenen Röhre auch vierzehn Malniedriger, folglich ohngefähr acht und zwanzigrheinlandische Zolle hoch stehen. lVv, zo Fig.sey eine solche Röhre, die über acht und zwanzigZoll lang ijc und ganz mit Quecksilber angefüllt,dann aber mit der Qessnung unten in ein Gefäßmit Quecksilber L gehalten wird, so muß dasQuecksilber in der Röhre von bis L herab-fallen, so daß LQ ohngefähr acht und zwanzigrheinlandische Zoll lang ist. In wird wederLuft noch Quecksilber scyn können.
Warum die Röhre unten in ein Gefäß mit Quecksilberqetaucht wird, läßt sich «us §.206. erklären.
Mit Quecksilber hatlLvaiigcl. Torricclli 164z den Ver-such zuerst angestellt. Noch jetzt nennt mau dieRöhre von ihm die rorricellifche Röhre, und denluftleeren Raum in derselben über dem Quecksilberdie rorricellische Leere (vacuam igsrweUiimam).
S- 215.
Die Erfahrung lehrt, daß dag Quecksilberin der toricellischen Röhre nicht zn allen ZeilenM z und