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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
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VII. Abschnitt.

hat, so würde das Wasser ausfließen, wenn auchjzaö Gefäß oben verschlossen wäre. Denn dasWasser steht in diesem weilen Gefäße nicht so-esteich ruhig, sondern bleibt eine Zeitlang inBewegung, wenn man das Gefäß in die ange-zeigte jage gebracht hat. Geseht nun, es stündewegen dieser Bewegung in ^, zr Fig. niedrigerals in L, so würde die Luft, die allerwärtS gleichstark gegen die Oeffnung des Gefäßes drückt,wegen der niedrigen Wassersäule HI! in L weni-ger Widerstand finden als in I), weil die Was-sersäule LI) höher ist; sie wird also auswärtsdrücken und OL wird dabey niederwärts gehenmüssen, und solchergestalt wird das Wasser baldaus dem Gefäße ausfließen. Verhütet manaber z.B. durch ein vor die Oeffnung gelegtesBlatt Papier, daß die Wassersäule ^li nicht sogeschwind von der Lust auswärts getrieben wer-den kann, so kann auch LO nicht so geschwindsinken, das Wasser wird oben bald horizontal,und es kann nun nicht so leicht ausfließen. Beyeiner engen Röhre findet kein so starkes Schwan-ken statt, und das Wasser fließt daher auchohne untergelegtes Papier nicht aus.

S- 207.

Aus der Schwere der Lust und ihrem Ver-mögen, sich zusammendrücken zu lassen, zusam-mengenommen, folgt, daß sie an einer jedenuiedrigern Stelle dichter und zusammengepreßterseyn muß, als an einer höhern. Von der Luft,

welche