Von der Lust. 175
§. 204.
Au6 einer mit Wasser angefüllten oben ver-schlossenen Rohre fließ: das Wasser nicht heraus,ungeachtet die Rohre unten offen ist, wie mandoch dieses als eine Wirkung der Schwere er-warten könnte. Diese Begebenheit wird voll-kommen begreiflich, sobald man annimmt, dieLuft sei) wie andere Körper schwer und drückehierdurch gegen die untere Oessnung der Röhre,oder erhalte durch ihr Gewicht, das Wasser inder Röhre an seinem Orte, das also dadurch amFallen oder am Ausfließen verhindert wird.
§. 20,5.
Oeffnet man die Röhre oben, so fließt dasWasser zu der untern Oessnung derselbe-- heraus.Es kann dicß auch nach der gegebenen Erklärungnicht anders erfolgen; denn nun erfahrt dasWasser oben eben sowohl den Druck der daraufliegenden Luft, als unken; beide Drucke hebensich einander auf, und dasWasser muß vermögeseiner Schwere aus der Röhre ausfließen.
Dick erklärt die Einrichtung und den Gebrauch desSrechheders, den Nutzen des Spundloches cureinem Fasse, wie auch die Wirkung des Aanbsr-brunncns, (eines nach diesen Gründen sehr nerreingerichrcren Dincensasses, der Taschen-Schreib-seder mir Diuce, des magischen Trichters, u.d. gl. L.)
§. 2c>6.
Nähme man zu diesen Versuchen anstatt derRöhre ein Gefäß, das unten eine weite Oessnung
hat,