174 VII. Abschnitt.
gestalt unter Wasser taucht, daß der Rand beSGlases die Oberslache des Wassers ringsherumzugleich berührt, so füllt das Wasser die Höh-lung d.eö Glases nicht aus, wie doch nach demiz; § geschehen sollte, wenn das Glas völligleer wäre. Die Ursache ist, weil die Luft hierdem Wasser nicht ausweichen kann, und dochnicht Wasser und Luft an einem Orte zugleichseyn können. Da man aber dennoch bei) diesemVersuche bemerkt, daß das Wasser in einenTheil des Glases hincindringt, ungeachtet dasGlas vorher ganz mit Lust angefüllt war, unddaß die Luft alsdann das Glas immer um destostarker noch aufwärts zu treiben bemüht ist, jeliefer man es inner das Wasser drückt, so darfman sicher die Folge daraus ziehen, daß die Luftzusammengedruckt werden körn e, alsdann aberein Bestreben äußere steh wieder in ihren vori-ccn Raum auszudehnen, das heißt, daß sieelastisch sey (§. zz).
Aaß das Wasser in das Glas eindringt, und bemn ast-mäbligen Aufheben wieder ausgetrieben wird, istunstreitig ein Zeichen der Elastieitär der Luft, nichtaber der Umstand, daß duS Glas immer stärkeraufwärts getrieben wird, je tiefer ich es unter-tauche, wenigstens nicht allem, denn ein jedesStuck Hol; von geringerem spec. Gewicht als dasWustsr, oder ein leeres, etwas hohes und leichtesGlus mit dem Boden voran untergetaucht, wurdeebenfalls so aufwärts getrieben werden, ü.,)Won der Einrichtung dss Täuchcrglock« ^
viUlllw).
zog.