Anhang zum sechsten Abschnitt. 16s
die wesentlichen und das Harz; er ist sehr leicht und fangtim reinsten Zustand selbst ohne Erwärmung Feuer; schüntthierische Körper wider die Verwesung, und Pflanzen undihre Säfte wider die saure Gahrung.
H. 2or. !i.
vsm Aerher oder den künstlichen Naphrhen. ')
Der Aethcr ist ein äußerst flüchtiges, wie der Weingeistmeistens weißes und durchsichtiges Wesen, das sich in seinenEigenschaften als ein Mittelding zwischen Weingeist undOel zeigt.
Ohne nähere Bestimmung des Worte versteht man hiergemeiniglich unter Acchcr den Vieris!-Aerher Yorkervii>ir>u, dizpinu» viinoN). welche man erhält, wenn manein Gemisch von awey Theilen des besten AlcoholS miteinem der stärksten Vitriolsäure destillirt; sonst aber heißenüberhaupt Aerher und Naphrhen, ähnliche Vereinigungendes besten Alcvhvls mit jeder csneenrrirtcii Säure, daherhat man Salpcrer Aerher, Salz-Accher, iksstg-Acchcr lc.
Diese Naphten, zumahl die Vitriol-Naphthe, lößensehr viele Körper auf: die Harze, das Feder-Harz, Gold,Silber ic. Sie sind äußerst flüchtig und brennbar, auchihre Dünste entzünden sich noch in der völkischen Pistoledurch den versiärkren elektrischen Funken. Be»m Ver-dunsten bringen sie eine große Kälte hervor, so, daß manim höchsten Sommer damit Wasser zum gefrieren bringe»kann. Mit dem Wasser vermischen sie sich gar nicht, we-nigstens nicht in allen Verhältnissen. Mit dem höchst ge-reinigten Weingeist verbinden sie sich leicht, und der so-genannte Ilgovr onollinue minerslis klakmsnni ist größtUl-theils nichts anders als eine solche Verbittdung des Vi-triol-Aethers mit dem Weingeist, und eben daher ittit demWasser vermischbar.
tz. Zc>l. i.
Vom Wasser.
Das reine Wasser ist vollkommen durchsichtig und hatweder Geruchnvch Geschmack; ist sehr flüchtig und verfliegtL z Hey
») Man pflegt sie künstliche zu nenn-n, um sie von de? natür-lichen, dem oben ermähnten flüchtigen Bergöl, der na-türlichen Slavhtha die diesen Bemiahmen behält, so vielauch die Zäunst zur Vlelniguug derselben beogetragenhaben mag, zu unterscheiden.