164 Anhang zum sechsten Abschnitt.
her zum mahlen, als Lein - und Nuß - Oel; andere kön-nen nicht zum trocknen gebracht werden, Oliven- (Baum.)Mandel °Oel, daher dienen sie Uhrwerke zu schmieren.Sie haben, wenn sie frisch sind, eineil milden Geschmack;vermischen sich nicht mit dem Wasser; Mit dem ätzendenfeuerfesten Alkali machen sie Seife» und verbinden sicholsdann mit weichen Wassern; sie lößen Schwefel, Bern-stein, Bleykalkw. auf.
Thic> ische Gele sind im Grunde wohl nichts anders«ls durch allerlei) Bcymischungen im thierischen Körperveränderte vegetabilische Oele.
Z5een;lichre Oele heißen diejenigen, die man durch dieDestillation mit einem größern Grad von Hitze als die deskochenden Wassers, aus allcrlcy Körpern erbalt, sie sindbraun und dick; riechen angebrannt; sie machen eigentlichkeine besondere Gattung aus. Dahin das Wachs-Oel,Bernstein-Oel:c.
Z. -or. g.vom Weingeist.
Be» der Gährung, die der Hr. Verf. erst unten 5 .241.erklärt, entsteht in der gährendcn Masse entweder ein gei-stiger- Stoff oder ein sauerer oder ein flüchrigalkalischer,der vor derselben nicht darin zu verspüren war. Ben denGewächsen finden sich mehrcntheils alle drei, nacheinanderein: weingabrung, Essiggährung, Fäulnis;, die letzteist mit Gestank verbunden und qiebt ein fluchtiges Laugen-salz. Ben thierischen Stoffe» finden nur die beiden letztenVeränderungen Statt, wenigstens ist die erste kaum merk-lich. Nach der ersten Gährung, läßt sich das geistigedurch Destillativn von den minderflüchtigen damit verbund-uen, wässerichtcn Theilen in verschicdnen Graden trennen,und heißt nunmehr Weingeist. Die schlechteren mit vie-lem Wasser noch verbundnen heißen lSranrcwcine; derreinste, höchstrccrificirrer Weingeist oder Alcohol.
Dieser läßt sich mit dem Wasser vermischen, wobeyeine Veränderung des Vvluminis vorgeht, nämlich dasVolumen der Mischung ist kleiner als die Summe derVo-luminum der gemischten Dinge: die Salze lößet er sehrschwer, und die worin Vitrivlsäure ist, gar nicht auf;auch kiilm; Eummj hine gtssgexpeßttn Oele, allein
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