Hydrostatik. izz
so darf man nur einen andern festen Körperdamit verbinden, wodurch jener leichtere schwererwird als das Wasser, und alsdann untersuchen,wie viel das ganze Zusammengesetzte am Ge-wichte im Wasser verliert, woraus man danndas eigenthümliche Gewicht des leicktern alleinbald finden kann. Wenn man nähmlich den Ver-lust des Gewichtes des Hinzugechanen schwerernKörpers allein von dem Verluste des ganzen Zu-sammengesetzten abzieht, so findet man das Ge-wicht des Wassers, das mit dem leichtern Kör-per einen gleich großen Raum einnimmt; und die-ses gegen das Gewicht des leichtern Körpersallein gehalten, giebt die Verhaltniß des eigen-thümlichen Gewichtes des Wassers und desleichtern Körpers.
Zu dem schwerermachen des leichtern Körpers kannman eine metallene Zange oder einen gläsernenEimer gebrauchen; und dieser letztere dient auchdie Pulver abzuwägen.
Eine andere Art das eigenthümliche Gewicht der leich-tern festen Körper zu finden, da man mit derWage untersucht, wie viel Gewicht man nöthighat, um den Körper a» einem Faden, der umeine auf dem Boden des Gefäßes befestigte Nollegezogen ist, niederzuziehen, ist trüglicher. (Nichtblvs dieses, sondern sie taugt gar nichts.
In den Vorlesungen wird hier von dem Archimedei-schen Versuch und den dabey sich zeigenden Unge-wißheiten umständlich gehandelt. L.
S. l?7.
Gemeiniglich findet man bey dem Abwägendes eigenthümlichen Gewichts von einerley Art
I z Körper