Hydrostatik. izi
§- I7Z-
Umgekehrt kann aus dem Verluste, den einKörper au seinem Gewichte im Wasser erleidet,mit dem bekannten Gewichte eines gewissn Was»serktumpenö verglichen, die Größe jenes Körpersgefunden werdem. So oft wie nähmlich das Ge-wicht eines Cubiczolles Wasser in demjenigen ent-halten, was der Körper am Gewichte im Wasserverliert, so viele Cubicjolle ist der Körper groß.
Ma» dividire also den Verlust des Gewichtes eines stör-pcie im Wasser in Apoll) kergranen auegedrücktdurch ;y.>, so giebt der Quotient die Grüße dcSKörpers in rheinlandischen Cubiejvllen.
S- 274.
Wenn man weiß, wie sich das eigenthüm-lick Gewicht mehrerer festen Körper gegen dasGewicht des Wassers verhalt, so weiß man auchzugleich die Verhältnis; ihrer Gewichte unter sich.Man setze zween feste Körper, die beide in Wasserabgewogen gleich viel von ihrem Gewichte ver-Zieren, daß heißt die beide gleich groß sind (§.165), so werden sich ihre eigenthümlichen Ge-wichte gegen einander verhalten wie ihre abso-luten Gewichte (§ 72). Nähme man von beidenan Gewicht gleich viel, so verhalten sich ihregenchümlichen Gewichte gegen einander umge-kehrt, wie ihre Größen (§.71 verglichen mit §. 21),oder umgekehrt wie das, was si? im Wasser amGewichte verlieren (§. 16;). Nähme man vonbeiden weder gleich große noch gleich schwereStücke, so wäre also die Verhältnis; ihrer eigen-
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