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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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j zo V. Abschnitt.

vergleichen, sondern auch finden, wie schwer ein

gewisser d m körperlichen Inhalte nach gege-bener Thcil einer fiüsfigen Materie ist.

Man pflegt sich dazu eines gläsernen eysörmigen Körperszu dcdienen, der, wenn er hohl ist, mit Quecksil-ber schwer genug gemacht wird.

Wiegt man einen Cubicfuß oder Zoll in Wasser, Wein-gcistc, Oele, u. s. f. ab., so findet man dadurch,wie viel ein Cubicfuß oder Zoll Wasser, Weingeist,Oel, u s w wiegt. Einen rheinlandische» Cubic-fuß reines Wasser findet man auf diese Weise (nachHrn. Hofr. Käsinecs Untersuchungen) IZ5, 49cölln. Mark, oder «8, 34 Apsthekerpfund schwer.Aber überhaupt finden dabey VerschiedenheitenStatt.

§. i?2.

Das cigenthümliche Gewicht eines festenKörpers verhält sich zum eigenthümlichen Ge-wichte eines flüssigen, wie das Gewicht des festenKörpers zu dem, was er am Gewichte in demflüssigen verliert. So lassen sich also die eigen-thümlichen Gewichte fester und flüssiger Körperunter einander vergleichen. Man nimmt aberdabey an, daß die Dichtigkeit des festen Korpersgleichförmig sey: wäre dieses nicht, so würdeman eigentlich nicht das eigenthümliche Gewichtdesselben, sondern eines andern Körpers finden,der mit jenen zwar gleich schwer und gleich groß,aber dabey von gleichförmiger Dichtigkeit ist.

Körper die sich im Wasser auflösen, z. B. Salze, kannman in dem stärksten Weingeiste, oder im Terpen-tinöle abwägen.

§.173-