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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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Hydrostatik. 129

Man bedient sich dazu der sogenannten hydro-statischen Wage (biiaux Iiycirollatid!,) derenUnterschied von einer gewöhnlichen Wage nurdarin besteht, daß sie empfindlicher und seiner,und zu der Absicht, die Körper in flüssigen Mate-rien abzuwägen, bequemer eingerichtet ist.

Beschreibung einer neuen hydrostatischen Wage, voncSeoig Friede, brande,Augsburg, 1771, 8.Dieschdient zur Bestimmung der Stärke der Soh-len (Eine, die ich von diesem Künstler besitze,ist auch zum Abwägen leichterer Flüssigkeiten alsWasser eingerichtet. Selbst ali Salzwagen be-trachtet können diese Instrumente freylich immernützlich scnn, nur ist bey Hrn. Lamberts Verfah-ren immer bedenklich, daß die Grade derselben nachAuflösungen von reine» Salzen bestimmt sind.Die gewöhnlichen Sohlen enthalten aber erbigeTheile und die sogenannte Bittersohle soll nachHrn. Langsdorf (AuSsübrl. Abhandl. von Anle-gung der Salzwerke. Gießen >78>. 2 Theile in q.oft ^ des Ganzen betragen. Eigentlich gehören Un-tersuchungen, wie diese, woben es noch auf et-was mekr als blvs specif. Gewicht ankömmt, nichtfür die Hydrostatik sondern die Chymie. L.)

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Wenn man vermittelst der hydrostatischenWage einerley feste Körper in verschiedenenflüssigen Materien abwiegt: so giebt das, wasdieser Körper jedesmahl am Gewichte verliert,das Gewicht von eben soviel von der flüssigenMaterie an, als in den Raum geht, den derfeste Körper einnimmt; und man kann also sol-chergestalt flüssige Körper in Absicht auf ihreigenthümlicheöGewicht nicht nur untereinander

I verglei-