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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
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n6 V. Abschnitt.

Wasser eben so stark gedruckt, als er selbst die-ses darüber und darunter stehende Wasser drückt.Stärker kann er nicht davon gedrückt werden,sonst würde er weichen; auch nicht schwächer,sonst würde ihm das andere Wasser Platz machen,welches doch beides nicht geschieht.

§. 153.

Wenn nun dieser Theil Wasser allerwartSin und stLM von einem festen Körper

begränzt würde; wenn er z. B- in eine Röhreeingeschlossen wäre; so würde diese Röhre nichtstärker und nicht schwächer darauf drücken, alsvorher das umgebende Wasser that, in dessenStelle sie gesetzt wurde. Nicht stärker; dennsie drückt nur so stark auf das in ihr enthalteneWasser zurück, als das Wasser auf sie drückt:nicht schwächer: denn wir nehmen sie stark ge-nug an, daß sie dem Wasser nicht weicht. Ineiner jeden gekrümmten Röhre also, sie mag aus-sehen wie sie will, allerwärtö einerlei) oder eineverschiedene Weite haben, steht das Wasser gleichhoch, und und LO, 24 Fig. liegen beidein einer Horizontalebne. So kann, wenn einSchenkel der Röhre enge, der andere sehr weitist, 25 Fig. eine geringere Menge Wasser einerungleich größern das Gleichgewicht halten.

§. 154.

Unter keiner andern Bedingung kann hin'gegen das Wasser in einer gebogenen Röhre rn