Statik und Mechanik. iQS
sich in ihnen bewegen, leisten, auch die Geschwin-digkeiten der in flüssigen Materien bewegten Kör-per verschieden setzt, so fallt bald in die Augen,daß in einerley Zcit bey einer doppelten Geschwin-digkeit noch einmahl so viele Theile des flüssigenKörpers nicht allein fortgestoßen, sondern auchdiesen Theilen eine noch einmahl so große Ge-schwindigkeit gegeben werden müsse, als wennsich der Körper nur mit einfacher Geschwindigkeitin dem flüssigen bewegt hatte. Noch einmahl soviel Masse i» eine noch einmahl so große Geschwin-digkeit zu setzen, dazu wird wohl viermahl mehrKraft erfordert werden, die dem in der flüssigenMaterie bewegten Körper von seiner Bewegungentgeht. Der Widerstand, den ein Paar glei-cher Ebenen, die durch einerlei) widerstehendeMaterie so bewegt werden , daß solche senkrechtauf sie stößt, erleiden, verhalt sich also wie dieQuadrate der Geschwindigkeiten, womit sich dieKörper bewegen.
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Bey der Bestimmung des Widerstandes flüssiger Körper,die zugleich in Bewegung sind, muß mit auf dieGröße und Richtung dieser Bewegung gesehenwerde».
§. 145.
Das bisher über das Reiben und den Wi-derstand flüssiger Materien Beygebrachte kannnun zeigen, wie beides Aenderungen in den Be-wegungen der Körper hervorbringen muß, die
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