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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
108
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zo8 IV. Abschnitt.

Vom Widerstande, den Körper vonflüssigen erleiden, in denen siesich bewegen.

§. 142.

Ein Körper der sich innerhalb eines flüssigenbewegen soll, muß nothwendig dabey die vorihm liegenden Theile des flüssigen Körpers bestan-big fortstoßen, und dieß kann nicht anders gesche-hen, als daß der Körper dabey von seiner Bewe-gung verliert. Je größer die Fläche des Kör-pers ist, die er dem flüssigen entgegen bewegt,desto größer muß also der Widerstand des flüssi-gen Körpers seyn, und desto mehr muß also je-ner, der sich in dem flüssigen bewegt, von seinerBewegung verlieren.

S- 143- ,

Aber es kömmt auch unstreitig dabey mit aufdie Dichtigkeit des flüssigen Körpers an, in wel-chem sich ein anderer Körper bewegt. Je mehrMasse der flüssige Körper hat, um desto mehrTheile von ihm müssen von dem andern Körperin Bewegung gesetzt oder fortgestoßen werden,und um desto mehr muß dieser also von seinerBewegung verlieren. So widersteht Wassermehr als Luft, Quecksilber mehr als beide.

§. 144.

Endlich wenn man bey der Bestimmung desWiderstandes, den flüssige Körper andern, die

sich