Statik und Mechanik. 77
rücklcgt, der Summe aller der unendlich nahean einander gezogenen innen zwischen ^ uudlülvlgleich seyn, und die machen ohne Zweifel zusam-men das Dreyeck aus. So würde aufeben die Weise der ganze Weg, den der Körperin der Feit zurücklegte, dem Dreyecksgleich seyn. Beide Wege würden sich also ge-gen einander verhalten, wie die genanntenDreyecke, oder, weil diese ahnliche Dreyeckssind, wie die Quadrate ähnlich liegender Seiten,das heißt , wie die Quadrate derZeiten. Wenn also ein Korper bey seiner Be-wegung in unendlich kleinen Zeittheilen gleichför-mig beschleunigt wird, so verhalten sich die Räumedie er durchläuft, wie die Quadrate der Zeiten.
g. 101.
Da ein Körper an jedem Orte auf der Erdeschwer ist, wie die Erfahrung lehrt, so muß das,was die Ursache Schwere ist, überhaupt immer-fort auf den Körper wirken, er mag noch inRuhe seyn, oder sich schon in Bewegung besin-den; und so muß folglich die Bewegung eines fal-lenden Körpers eine in unendlich kleinen Zeittheilengleichförmig beschleunigte Bewegung seyn (? L..).Also müsse» sich die Räume bey fallenden Kör-pern wie die Quadrate der Zeiten worin sie fal-len, verhalten (§. ioo), wie Galiläi zuerst ge-zeigt hat. Hieraus folgt leicht, daß die Räume,die ein fallender Körper in gleich großen endlichen