Statik und Mechanik. es
H. 88- ^
Auch alle Räder, sowohl die eigentlich söge«nannten, als die verschiedenen Arten von Haspeln,Krcuzhaspel, Winden, Hornhaspel mit der Kur-bel, Räder, die vermittelst der Zähne und Ge-rriebe , durch Schnüre oder Ketten bewegt wer-den , wirken nach diesem Gesetze.
§- 89.
Eine Schnur, die in ch, ,4 Fig. befestigtist, gehe unten um die Rolle 11^ herum, vonderen Mittelpuncte L das Gewicht l) herabhangt.Es braucht von K nach L nur halb so viel Kraftzu ziehen, als sonst erforderlich seyn würde, dasGewicht D zu tragen; oder wenn die Schnuroben um eine zweyte Nolle herumgeführt wür-de, so halt das Gewicht I I, das halb so schwerist als I), dem I) das Gleichgewicht. Denn kkist ein einarmigtcr Hebel, ^ der Ruhepunet, inziehet die eine Kraft niederwärts nach I), inN die andere aufwärts nach L; die Entfernungder letztern vom Ruhcpuncte, IZ^, ist noch ein-mahl so groß als die Entfernung der erstemfolglich entsteht ein Gleichgewicht, wenn die letz-tere Kraft halb so groß ist als die ersiere.
§. 90.
Wenn nun in einem Flaschenzuge (polzr.fpzsto) die Schnur um mehrere Rollen auf ebendie Art, wie vorher (H. 89.) um eins, geführtwürde, so würde jede der Rollen in der untern
E z Flasche