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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
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70 IV. Abschnitt.

Flasche äk, 15 Fig. ihren Thcil der last tragenund so wirken, daß nur die Halste von Kraftuöchig wäre ihn zu tragen; für zwo Rollen inder »ntern Flasche würden also zwey Pfund in

den acht in L Hangenden Pfunden das Gleich-gewicht halten. Ueberhaupt wird man die jast,die vermittelst eines Flaschenzuges getragen wer-den soll, durch die Anzahl der Rollen in deruntern Flasche doppelt genommen zu dividirsnhaken um die Kraft zu finden, die mit ihr imGleichgewichte sieht.

(Diese Regel gilt nur in denen Fällen, da die Schnur,wie in Fig. >, am obern oder dem unbeweglichenKloben befestigt ist, aber nicht wenn sie an demuntern oder dem beweglichen fest sitzt, oder manmüßte im letzten Fall den Haken oder Ring, anwelchen sie angeknüpft wird, als eine Halde Rolleden der Rechnung ansehen. Man dividirt also richti-ger, um die Kraft zu finden, die Last durch die Anzahlder Stricke an welchen der untere Kloben hangr.Daß hier noch weder dasGewicht der untern Flaschen,noch der Stricke noch auch die Steifigkeit der letz-tern, noch auch das Reiben derselben u> Betrachtgezogen werde, versteht sich von selbst. L.)

In den Vorlesungen wird noch von andern dem Fla-schcnzuge ähnlichen Verbindungen von Rollen dieKraft zu verstärken gehandelt. L.)

S- YI.

Je mehx man also die Zahl der Rollen imFlaschenzuge vergrößert, eine desto größere fastkann durch denselben vermittelst einer geringenKraft gehoben werden. Aber so wie das, wasbey dem Hebe! an Kraft gewonnen wird, anRaum oder Zeit wieder verlohren geht (H. 8z),

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