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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
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68 IV. Abschnitt.

des Körpers so groß als das Gegengewicht, dasman zum Abwägen gebraucht hat, und dieWage heißt gleicharniicht (bi!anx, iibi-s), der-gleichen z. E. die Kramerwnge ist. Sind dieArme des Hebels nicht von einerley Lange so kannman mit einerley Gegengewichte das Gewichtverschiedener Körper finden, indem man das Ge-gengewicht bald nahe bald weit vom Ruhepnncterückt. Eine solche Wage heißt eine Schnell-wage (listcra): bey ihr sind nicht selten diebeyden Arme selbst von unterschiedenem Ge-wichte, welches sie dost) mehr von dem mathe-matischen Hebel unterscheidet.

Die Einrichtung einer brauchbaren Wage hat nochverschiedenes Besondere, das aber hier nicht vor-getragen werden kann. (Weil es nehmlich nochKenntnisse vom Schwerpuuet, Aktion w. vor-aussetzt. a..)

§- 87-

Man wendet das Gesetz des Hebels sonstnoch im gemeinen Leben bey tausenderley Verfah-ren an, ohne immer darauf't zu geben oderes zu kennen. Die gemeinen Hebebaume, derGeisfuß der Maurer, die Ruder, Messer, Schee-ren , Zangen, Hammer, Bohrer, sind einzelneoder auch unter einander vereinigte Hebel, diezwar nach ihrer verschiedenen Einrichtung undBestimmung auch verschiedene Wirkungen her-vorbringen, aber sich doch dabey nach dem allge-meinen Gesetze des Hebels (§. Zr.) richten.

Hier etwas von der Bewegung der Glieder. S)

§. LS.