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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
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Von der Bewegung. 5?

§. 62.

Wenn ein Körper von dreyen Kräften nachverschiedenen Richtungen getrieben wird, z. E.ein Körper in H, 2 Fig. von den Kräften HI',HeL und HZ), so würden die Kräfte HI- und HLallein ihn nach Iii treiben, und es ist also dieWirkung die nähmlichs, als wenn ihn Eine Kraftallein, HL, nach L zu triebe: nun sucht manwieder, wie die Kräfte HL und HI) den Körperbewegen werden, und so findet man HL für denWeg, worauf der Körper von allen dreycn Kräf-ten zugleich getrieben wird. Auf eben die Weisebestimmt man die Richtung und die Geschwin-digkeit der Bewegung, wenn noch mehrereKräfte auf den Körper wirken.

§. 6z.

Ein Körper, der einmahl in Bewegung ge-seht worden ist, bewegt sich nach einer ihm ein-mahl gegebnen Richtung beständig fort (H. 5z).Sehen wir also, daß ein Körper bey seiner Be-wegung eine krumme Linie beschreibt, oder seineRichtung alle Augenblicke ändert s§. 45.), so mußdieses von einer in jedem Augenblick auss Neueauf ihn wirkenden Kraft herrühren. Folglichwerden zu einer jeden krummlimchten Bewegungwenigstens zwo zugleich auf den Körper wirkendeKräfte erfordert; und eine jede krnmmlinichte Be-wegung ist also eine zusammengefehte Bewegung.

D 4 §. 64-