Von der Bewegung. 51
§. 57°
Hieraus erhellet auch, daß man die Trag,heit nicht für einerlei) mit der Undurchdringlich-keit halten müsse, wie Euler zu thnn scheint (u):ohne Uudurchdiing ichkeit würde ei Körper zwarfreylich keine Trägheit haben können, aber erkönnte doch ohne Trägheit undurchdringlich seyn.Noch weniger darf man die Trägheit nach demP, Gordon (b) mit der Schwere für eincrieyhalten, so wie auch KratzensteMb (c) Erklärungderselben darauf hinauszulaufen scheint.
(k )r. Franklin (<l) halt die Trägheit für cmUwing, und glaubt, alles würde bey den Kör-per» gerade so erfolgen müssen, wie jetzt, wennman gleich kein solches (scheinbares) Bestrebenin ihrem Zustande zu beharren, keine Trägheit,bcy denselben annähme. Hier ist offenbar, daßdieser große Physiker von der Trägheit mehr er-wartet, als aus dem wahren Begriff derselbenstiebt, und also eigentlich nur, wie es mehr Phy.Dem ergangen ist, bks den unrichtigen Begriffbestreitet, den er sich von der Sache gemacht hat.Auch hat der große Mann, in einer neuemSchrift smaritimo obiervLtiom in den kAilol.Brandet, ok tbs /iirwncan 8oLict^ Vol. !l»p. zog.) bey der Erklärung eines mechanischenPhänomens wiederum von der Trägheit Gebrauchgemacht. Die vom Hrn. Pros. E. gewählte
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