Druckschrift 
Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
LVIII
Einzelbild herunterladen
 

I.VIII Beschreibung

»IN ein Viertel gedrchet, hat die frcye Lust durch denHa hu m durch ccts in den Stiefel Zutritt. Alsokurz alles zusammen zu nehmen: Will man die Luftunter der Glocke verdünnen, so stellt man beide Hah-nen wie in der Zeichnung, so wird Heyn: Aufziehendes Stempels die Luft unter der Glocke in den Stie-fel gesaugt, und die über dem Stempel befindlichedurch die Rohre ^cl lio p in die Büchse l und in diefrcye Luft getrieben. Will man comprimircn, sowerden beide Hahnen um ein Viertel gedrcbctso wird die Luft aus dem Zimmer in den Stiefelgesaugt und die über dem Stempel befindliche nichtmehr in die Büchse i und in die freye Luft, sonderndurch o k nach a und in die Glocke getrieben. DieAbsicht der Büchse i ist, das Oel und den Schmierauszunehmen, der während der Arbeit beständig»ach scncr Ocfsnung hingenieben wird, denn es istgut allezeit um die Kolbenstange etwas Baumöl,etwa einen Theelöffel voll, zu gießen, weswegenauch die kleine Pfanne a (Taf. I V. Fig. 6) angebrachtist, die man auch im Aufriß vorgestellt ficht.

Daß man vermittelst dieser Hahnen, äußere Luftzur verdünnte» zu-, und die verdichtete in dieäußere ablassen kann, siebt man leicht; allein dieseHahnen so viel als nMlich zu schonen, ist zur Seiteder Röhre »Ic (Taf.IV. ll) die Schraube k ange-bracht , welche dieses bequemer leistet und ohneGefahr der Maschine; denn sie verschließt die Ocff-

nung

') Um die Hahnen jedesmal sowohl nach der gehöri-gen Seite zu drehen, als auch genau zu stellen, sindStriche auf dem Hahne angebracht, die mit einemandern aus der Hülse, worin sie gehen, befindlichenrvrresoondiren müssen, und zu dem Ende mit denBuchstaben U und L (chx,iul,rioii, camprctlion )bezeichnet.