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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
XLV
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zur sechsten Auflage. x? v

wo sich nach der neuen Chemie Wasser zersetzt underzeugt. Nichts weiter, sie mögen auch sagen waSsie wollen. Daß sie dieses jetzt eingestehen sollten,dazu traue ich neun unter zebcn viel zu wenig Philo-sophie zu. Man kann hierbey nicht mehr rhun, alsdaß man auch seine Meinung für die Nachwelt nie-derschreibt. Nur schade, daß es mit den Addrcsscnan die Nachwelt fast eben die Bewandniß hat, wiemit mündlichen Addrcsscn an die Menge. Geichreygeht immer weiter, als bescheidene Sprache.Nun noch einen einzigen Pnnct. Hr. bin machtsich mit einem Beyspiel, das er vom Crystallisations-Wasscr herholt, sogar lustig über Hrn. c>e KuesTheorie. Er meint man könne ans eben die Art be-weisen, das Wasser habe sich da in Salz verwan-delt. Recht gut. Was will er denn? Ist den»jenes crystallinische Salz ohne Wasser möglich ? Ichsage der Grundstoff des Wassers (nicht das Wasser)und der Grundstoff des «Salzes mache crystallinischesSalz; eines ist dazu so nöthig als das andere; invst-biv simns fneiles. Der Sprachgebrauch ist aller-dings zu rcspektjren, aber Gedanken - Reihen mußer nicht unterbrechen wollen. Im gemeinen Lebennennt man gewöhnlich Verwandlungen der Korperwas eigentlich Zersetzungen oder Verbindungen sind,besonders in dem Falle, da der geschiedene oder ver-bundene Thcil sich unfern Sinnen entziehet. Soverwandelt, sagt man, das Feuer, Holz in Asche.Hier fallt die Absurdität deS Ausdrucks in die Augen.Und eben so unrichtig ist es, zu sagen: bey gelindemFeuer werde der Branntwein in Wasser verwandelt.Sagt mau hingegen: bcv der Warme verwandelesich Eis in Wasser, oder Wasser in Dampf, so gehtdie Redensart schon leichter durch, aber sie ist nichtminder verwerflich, wenigstens beym wissenschaft-lichen Vortrage. Eis ist schlechterdings kein Wasser,denn es laßt sich pulverisiren, und Dampf ist kein

Wasser,