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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
XLVI
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Xl .vl Vorrede

Wassel', weil er nicht tropfbar ist. Das sind Unter-schiede, die die neue Chemie in andern Fallen sehrgut beobachtet, wenn sie z.B. zwischen Salpeter-säure und Salpercrlufr distmguirt. Wer aber in derWelt will aufzahlen, was ans dem Wasser werdenkann? Vermnthlich ist es im Bergcrystall enthal-ten, von welchem es, so viel ich weiß, unser Feuernicht mehr scheiden kann. Und es ist immer nocheine Frage ob es in unfern Salzen, denen man dassogenannte Crystallisations-Wasser geraubt hat, nichtdemungeachtet noch enthalten sey. Wenn es alsoein AcrisarionK-Wasser gibt, so wie wir ein Ery-skallisarioiik-Wasser kennen, oder Wasser ans man-nigfaltige Weise durch manchcrlcy Stoffe auch aeri-sirt werden kann, so wie es (man verzeyhe mir hierdiesen Ausdruck) zu Selcnit und zn Bergcrystall :c.wird, und wenn diese acrisircndcn Stoffe imponde-rabcl sind, was wollen alsdann alle die Spöttcreyendes Hrn. Nu sagen? Will er noch immer nichtbloß Wasser nennen sondern auch für Wasser halren,was so verändert ist: so mag er meinetwegen auchRindfleisch, Leder und Horn :c. Gras und Wassernennen, oder Erde, aus dem sie genommen sindund zn welcher sie wieder werden müssen. Dochich breche hier endlich ab, indem ich nicht zweifle,daß ich Gelegenheit finden werde, das beyzubrin-gen, was ich hier weglassen muß, ncmlich einigeIdeen, die ich bereits vor zwcy Jahren Hrn. veL.ucmitgethcilt habe, und die seine Approbation erhaltenhaben. Ich würde überhaupt geschwiegen haben,wenn der Tadel des Hrn. Nu mich allein betroffenhatte. Nicht als ob ich Tadel verachtete, behüteder liebe Himmel. Sondern weil ich nach dem ge-genwärtigen Gang unserer Litteratur, und der Be-schaffenheit der gelehrten sogenannten Jntelligenz-blatter, es für rarhsamer halte sich, wenn der Tadelungerecht ist, ganz in der Stille an dem Beyfall