XXXVIIZ Vorrede
latus enthält, oder srcsnnm Zuplicatum darf nichtgeduldet werden, weil sie, bey ihrer sich aufdrin-gen wollenden Weisheit wahre Thorheit enthalten.Indessen Hypothesen einmischen, die feiner sind, istnur ein feinerer Fehler. Er sollte ganz vermiedenwerden, wo man einmal alles neu schaffen zu inüs-scn glaubt, denn da kann man es, und hatte esbey der Franz. thnn können, weil sie sich über dieganze Wissenschaft erstreckt. Wer eine neue Sprachein den Gang bringen will, muß es in einem vielumfassenden Werke thnn, daS auch sonst von großemWerth ist; einzelne Vorschlage im kleinen werdenbald wieder vergessen. Aber wie hat man diese Regelbefolgt? Ist nicht (Gauerstoff) schon
wieder eine Hypothese? denn wie viele Stoffe hatdenn dieser Sauerstoff gesäuert? Schwefel, Phos-phor, Stickstoff und Rohlcnstoff? Wey denübrigen 2? Sauren ist es bloße Präsumtion, so wiebey dem Metallkalchen die nian , Säuer-
linge, sauer und -Halbsäure genannt hat, bloßjener Hypothese zu Liebe. Das ist doch wirklich viel,für ein philosophisches Jahrhundert. Im Vortragehatte die Hypothese immer Statt finden können, Hy-pothesen zu macheu und sie als seine Stimme derWelt vorzulegen, darf niemand gewehrt scyn, siegehören dem Verfasser, aber die Sprache gehört derNation und mit dieser darf man nicht umspringenwie man will. Die Gründe diese zu andern müssensehr triftig scyn und eine neue Hypothese ist nie einetriftige Ursache, wie die Geschichte der Physik hin-länglich lehrt. Finden solche Wörter Eingang so ver-gißt man bald was sie sagen sollen, und denkt miran die Sache, die sie bezeichnen, nach ihrem ganzenUmfang, und dieses ist die glücklichste, wenigstensdie unschädlichste Periode solcher Benennungen. Selbstdie Gegner fangen alsdann an sich ihrer zu bedienen»Ein Bcyspicl gibt der Ngme fixe Ä,ufr. Noch ein
Wort