Druckschrift 
Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
XXXVII
Einzelbild herunterladen
 

zur sechsten Auflage. xxxvii

gibt, die Mathematik. Es ist auch häufig gesche-hen, und warum seilte man es da nicht tluin, wokeine Hypothesen Statt finden und wo folglich, wennneue Zeichen gemacht wetdcn sollen, das Desiuircndederselben immer eine Richtschnur ben ihrer Formirnngabgeben kann. Ich sage nur, auch da ist es bloßesopus lnpererci^gticmis und das künstliche Geprägeverwischt sich bald durch den Gebrauch. In denNamen Parabel, Ellipse und Hyperbel steckt mehrWcißheit, als selbst mancher, der in den Felderndes Mars sehr guten Gebrauch von diesen Linienmacht, immer wissen möchte. Selbst der, dem siebekannt sind, denkt, wenn er von Parabolischen nndElliptischen Spiegeln spricht oder schreibt so wenigan ihr Etymologie, als bey irgend einem andernWort des gemeinen Lebens. Man ist daher, wiemich dünkt viel zu angstlich, mit der Abschaffungvon sehr gangbaren Worten, die den Gegenstand,den sie bezeichnen unrichtig erklarten, gewesen. Daskonnte schlechterdings nicht schaden, da man es schonin taufenden von Fallen gewohnt ist keine Erklärungin den Wörtern zn suchen, sondern bloß ein Zeichenfür den Begriff mit welchen mau sich sonstwo be-kannt gemacht bat. So hatte das WortMerallkalch,als allgemein bekannt, gar wohl auch können bey-behaltcn werden, da in ganz Europa niemand mehrdabey au Kalchcrdc dachte. Bezeichnete doch einmalein Preußischer Hof- Castellan, der nicht schreibenkonnte, die Prinzessinnen in s. Register mit o unddie Prinzen mit r und wurde recht gut fertig. DerWerth eines WortS für die Welt ist in der zusam-mengesetzten Verhältnis? seiner Schicklichkeit und seinerPopularität oder Gangbarkeit. Wann die crsteregleich gering ist, so kann dieser Werth doch groß seyn,wenn nur die letzte groß ist, so war es mit demMctallkalch. Aber frcylich solcher, in die Ohrcn-schrepeude Unsinn, wie das Wort sssrtarus tartarl-

c z tskus