XXXVI Vorrede
verstandlich bezeichnet. ES wäre zu wünschen, daßdiese herrliche Methode häufiger wäre befolgt worden.Wäre cö nicht vielleicht besser gewesen statt des Hypo-thetischen oaercie äe plomb rouxs schlechtweg p/om-bicie ronZs zu sagen, eben so ff?er-e?/Wcie rollte parle/su. Wie nun ans MocAi's. wird,
durch die Basis der vephlog. Luft, oder auch einenallgemeinen Sauerstoff, oder durch Eutfcrnung dcSBrennstoffs, das gehört in den Vortrag und nichtin das Wort. Die Dinge können sich andern, wiedie Geschichte solcher Benennungen nun doch fürwahrhäufig genug gelehrt hat, um endlich die Welt klügerzu machen. Was wird endlich aus dem Studiumder Naturlchre werden, wenn jeder, der eine Hypo-these, die ihr Erfinder in die Benennungen eingetra-gen hat, umwirft, nun nicht bloß die Bcneunnngenwegwirft, das giengc noch mit, sondern seine prosiegreiche Hypothese wieder in die Benennungeneinträgt? Antwort: gerade das was aus dem Studioder Geographie werden würde, wenn jeder Eroberereiner Stadt dieselbe nach seinem System und seinenAbsichten benennen und die Benennungen mir demDegen in der Faust einschärfen wollte, wie die Fran-zosen mitKyon, Marseille nnd Conde gelhan haben.Die Wörter sollen ja bloße Zeichen für den Begriffund keine Definitionen scyn. Da wo sie es sind ver-schwindet ihre erklärende Kraft sehr bald, weil siedoch nur wenig fassen kann, und diese unvollständigeErklärungen gehen bald in weit mehr unifassendeLeichen über. So verbessern die ewigen subjektivenAnlagen unsers Geistes, die transitorischc, nnphilo-sophische Bedächtlichkeit Hochweiser Tcrminologcn undverwandeln Rechnung mir Strichen in höhen, Algo-rithmus. Unter allen Wissenschaften des Mensche»halte wohl keine ein größeres Recht ihre Benennun-gen zu Definitionen zu mache», als frenlich die ein-zige Wissenschaft im sirengsien Verstände, die es