zur sechsten Auflage. xxxv
doch. Man will ja die Anhang» der decisiven Che-mie in ihren Meinungen nicht stöhrcn, auch scheinendie meisten nicht sehr geneigt sich stöhrcn zu lassen,od ich gleich unparthcyisch gestchen muß, daß ichvortreffliche Köpfe darunter gefunden habe, die viel-leicht bloß weil sie etwas mehr waren als Chemi-ker, diese Betrachtungen sehr zu Herzen nhamen.Ein Laboratorium auf dem Gipfel der Alpen würdemanches lehren, was nicht so leicht mit einem amUfer der See zu vereinigen stehen würde. In jenemwürde sich in der Nahe zeigen, was man jetzt, alsaus der Meteorologie muihwillig herbe») gerufen, ver-werfen zu können, oder gar verwerfen zu müssenglaubt. Ist es nicht sonderbar, daß sich der Che-miker sein Wasser destillier, um es rein zu haben,»ind doch seine Luft ungereinigt aus den» Laboratorio' schöpft, das heißt aus der schnmtzigsten Pfütze derganzen Stadt. Dieses sollte man wenigstens beden-ken, wo es auf die Erklärung von Phänomenen einerWelt ankömmt, worin jedes Sandkorn gezählt ist.Ich möchte wohl »rissen »ras aus unserer Luft-Chemie»Verden würde, »renn man jede Luftart die manbraucht, selbst die zun, Feuer anblasen nicht ausge-schlossen , Wochen lang wie Ve Luc bey seinen Hy-grometer rhut, über Austrocknnngs-Mitteln hättesieben lassen. Und doch befreycn die Austrvcknungs-Mittel die Luft bloß von Feuchtigkeit und nicht vollden unzähligen andern Bcymischungen.
Ich breche hier ab um noch etwas weniges überdie neue Nomenclatur zu sagen. Hier ist gewißmanches sehr durchgcdachte, das Nachahmung verdient,zumal da, wo durch bloße Veränderung der Endsil-ben und gleichsam eine Art von Declination gewisseRelationen ausgedruckt »verde» wie beysits und Äck/M-e. Hierin ist nichts hypothetischesund kennt man einmal die Bedeutung dieser calcium,so wird eine Menge von Verhältnissen sehr leichtc - ver-