XXXIV Vorrede
srandlheile des Wassers selbst, in die das Wasseraufgelösct wird, die mit Calorique immer in Luftge-ssalt erscheinen: Antwort das ist ja eben die Frage:vb das Wasser nicht jede Lustform annehmen könne,der atmosphärischen so gut als der R,nall-L.nft,das soll ja gerade ausgemacht werden. Warum wirddenn Wasscrdampf durch ein glühendes irrdcncs Rohrgelassen grdßtcirthcils zu Stickluft (eigentlich wohleine Luftart, die wir noch nicht recht kennen)? Hatman dieses erklart? Nein! Aber ist dieses incht einProccß, der mit der Zersetzung dcS Wassers imglühenden Flintcnlauf die größte Achnlichkcit hat?WaS hat das irrdcne Rohr gewonnen, und was hatder Wasserdampf verloren? Man nennt dieses Pro-duct Stickluft. Ich will wenigstens hier nicht wider-sprechen , ob ich gleich den Versuch nun schon öftersangestellt habe. Und, setzt man hinzu, Stickluftkönnte wohl lufrformiges Wasser scyn. Aber wennStickluft luftförmiges Wasser ist, was wird ans derBasis der Salpetersäure? So würde am Endedie Salpetersäure wohl gar ein kchVoo^öne Cur-oxvFene. Ferner hat man gegen Hrn. de L.uc ein-gewendet, die Meteorologie sey eine noch viel zuwenig gegründete Wissenschaft, um daraus Schlüssegegen die Chymie und zumal gegen die neue zu ziehen.Aber soll man die Beobachtungen des Meteorolgenverschweigen, weil sie der Anriphlogistcker nichtzu erklären im Stande ist ? Lieber gestehe man offen-herzig: Unsere ganze Natnrlchre besiehe nur ausBruchstücken, die der menschliche Verstand noch nichtzu einem einförmigen Ganzen zu vereinigen wisse.Vor Gott ist nur Eine Naturwissenschaft, derMenschmacht daraus isolirte Eapitel und muß sie, nach seinerEingcschränktheit machen. So lange als die Eapitelnicht zusammen passen wollen, liegt irgendwo einFehler, in den einzelnen besonders, oder in allen.Das muß ja ausgemacht werden. Man verstehe sich