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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
XXXIII
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zur sechsten Auflage- xxxni

kein Wasser da wäre, das Hygrometer auch keinszeigen könnte. Ferner wird ja nicht geläugnct, daßdas Wasser noch da scy, cS soll nur ausgemachtwerden wie? vaporisier oder aerisier; als Lufrzum permanent elastischen Fluids gebunden, oder alsbloßer Dampf, von dem sich, so wie die Temperatursinkt, immer die Gegenwart vcrrätb. Eine Auslosungbleibt es ja immer, nur ist die Frage ob es in Luftoder zn Luft aufgclösct scy. Es soll ja ausgemachtwerde», was Lufrsey, dieses ist ja der Hauptpunct.Die Gegner des Hrn. de Luc sagen, die Luft kannnoch Wasser enthalten, selbst wenn bey niedrigenTemperaturen das Hvgromerer auf Trockenheit weiset;Hr. de Luc sagt: Wasser in elastischer luftförmigerGestalt, das bey keiner Temperatur mehr auf dasHygrometer wirkt und nicht mehr naß macht, nenneich Luft: denn Luft, die man durch alle Kunstgriffe,die im menschlicher Gcwalr stehen, ausgetrocknethat, thut dasselbe. Wollt ihr dieses längnen, sogebt uns andere Hygrometer oder andere Definitionenvon in Luft aufgelosctcm Wasser. Ich nenne einSalz trocken, wenn es keine Feuchtigkeit mehr mir-theilt, ob es gleich, wie das Glaubersalz und derAlaun, schier halb aus Wasser bestehen kann, aberda ist es kein Wasser mehr, es bleibt nur Wasser inunsrcr Sprache, der Sache nach nicht. Es istwirklich ein Wortsireit. Gesetzt unsere atmosphärischeLuft wäre ein Gemisch von inst und dephlog. Luftin bekannter Vcrhältniß: so könnte, nach der neuenChemie sich manches darin zu Dampf, Nebel undWasser entbinden (ich rede hier mit den Antiphlogi-siikerii) und herabrcgucn. Dieses Wasser könnte sichwieder zersetzen und zn Luft werde». Gegen einensolchen Proccß wurden alle die Einwürfe der Gegnerdes Hrn. de Luc gelten. Auch da könnten sie sagendas Wasser werde in der Luft aufgelöset, aber siehatreu Unrecht. Ja, sagt man, das sind die Bc-

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