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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
XXIII
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zur sechsten Auflage. xxm

eine. Ist sie es wirklich, so mag dieses zum Theildaher rühren, daß die vorzüglichsten Stützen dersel-ben nicht Französischen Ursprungs sind. In dieserNational-Meinung wurde der Deutsche nicht wenigdurch den kindischen Triumph bestärkt, den mau inParis über das Phlogision feuerte. Der war achtFranzösisch. Madam ü.avoisier als Priesterin an-gekleidet verbrannte feyerlich das Phlogiston in einerVersammlung. Hicrben läßt sich nichts weiter sagenals: Wäre Nervton im Stande gewesen durch seineFrau, wenn er eine gehabt hätte, die LarrcsianischenWirbel verbrennen zu lasten: so hätte er unmöglichseine prineipia schreiben können. Man sieht der Fundselbst war den Erfindern unerwartet. So triumphirtmm der Kleine gegen den Großen, wenn ihn dasGlück begünstigt, der eigentliche Große überläßt denTriumph, wo er statt finden könnte dem schwacher»Anhänger. Allein alles dieses bcy Seite gesetzt, sohaben wir jetzt von Frankreich aus eine Revolutionin der Chemie erhalten, die, wie ich hier mit Ver-gnügen gestehe, in ihrer Art ein Meisterstück ist, undder Widerstand, den sie in Deutschland gefunden hat,und den sie allmälig zu überwinden scheint, gereichtihr gewiß am Ende zu größerer Ehre, als der unbe-dingte Beyfall mancher Frcybcutcr, die immer voraussind, so lange es im Ganzen gut geht, aber vonselbst verschwinden, wenn das Hauprcorps geschla-gen ist. Was überdas einige Personen, die sichzwar mit Naturlehre beschäftigen, aber nicht geradeChemiker von Profession sind, zurückhielt, der neuenChemie Beyfall zu geben, war, daß einige unsrerersten Chemiker, ga selbst Erfinder von Rang in ihrerWissenschaft, verschiedene Hauptfacta längnetcn undsich dabcy auf Versuche gründeten, denen zu trauenjene Physiker eben so gut Ursache hatten, als denFranzösischen. Es hat sich freylich gesunden, daßdie erstem Unrecht hatten. Desto ehrenvoller für die

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